Ewige Treue: So bindest du deinen Partner

Du möchtest, dass die Beziehung mit deinem Partner auf ewig hält und er dir immer treu bleibt?

In diesem Artikel erfährst du, wie du ihn an dich bindest und dafür sorgst, dass er nur mit DIR zusammen sein möchte.

Inhaltsverzeichnis
1.Die Ist-Situation analysieren
2.Wie verhalte ich mich, damit er nur mit mir zusammen sein möchte?
2.1 Tipps für das eigene Verhalten
2.2 Das gewisse Etwas
3.Sex als Mittel, um einen Mann zu binden?
4.Monogamie und ewige Treue – ist das möglich?

Die Ist-Situation analysieren

Auf der Arbeit, beim Sport oder während dem Einkaufen – nüchtern betrachtet könnte sich dein Partner überall und zu jeder Zeit in jemand anderen verlieben und dir fremdgehen.

Wer überzeugt ist, dass sein Partner die große Liebe fürs Leben ist, der möchte ihn logischerweise nicht mehr hergeben. Die Angst ist sehr groß, denjenigen Menschen zu verlieren, den man liebt, oder von ihm betrogen zu werden.

Um ihn zu binden und für dich alleine zu haben ist zunächst eine Analyse eurer Ist-Situation wichtig. Wie eng seid ihr momentan miteinander?

-Seid ihr ganz frisch zusammen? Dann geht es vor allem darum, dass ihr euch beide noch besser kennenlernt und das findet oder erlebt, was euch zusammenschweißt.

-Ihr führt bereits seit Jahren eine feste, nicht-offene Beziehung?

  • Hat er eine Affäre am Laufen? Dann solltest du ihm klar machen, dass du nicht bereit bist zu teilen. Wenn du dich verletzt fühlst und er das in Kauf nimmt, ist er definitiv der Falsche und du solltest ihn besser gar nicht erst versuchen zu binden.
  • Hast du selbst Geschichten mit anderen Männern? Dann musst du dich selbst an der Nase packen und diese beenden. Sonst wird er immer nach der Philosophie „Wie du mir, so ich dir“ gehen und auch mit anderen Frauen in die Kiste steigen.
  • Seid ihr verheiratet? Frage dich, ob der Kerngedanke einer Heirat, für immer mit dem EINEN Menschen zusammen zu sein, bisher erfüllt ist.

Das Ziel der Ist-Situationsanalyse ist es, herauszufinden, ob du und er überhaupt beide an einer dauerhaften Partnerschaft interessiert seid. Wenn ihr euch beide grundsätzlich mit dem Gedanken anfreunden könnt, habt ihr eine gute Voraussetzung, euch diesen Traum selbst zu erfüllen.

Ist sich dein Partner dagegen unsicher, was er will, kommt es umso mehr auf dich an: Willst du ihn trotzdem für immer haben, auch wenn seine Position hierzu nicht klar ist? Dann wirst du umso aktiver Überzeugungsarbeit leisten müssen, dass du die „One and Only“ bist. Die beste Überzeugungsarbeit leistest du durch dein Verhalten.

2. Wie verhalte ich mich, damit er nur mit mir zusammen sein möchte?

Ob dein Partner nur dich und sonst keine andere Frau mehr möchte, hängt stark von deinem Verhalten ab. Mit den folgenden Verhaltenstipps erfährst du, wie du ihn dazu bewegst, bei dir zu bleiben!

2.1. Tipps für das eigene Verhalten

Diese fünf Verhaltensregeln solltest du beherzigen:

Sei selbstbewusst

Präsentiere dich selbstbewusst nach außen und zeige deinem Partner klar deine Prioritäten auf. Schließlich möchte niemand eine Beziehung mit jemandem, der nichts von sich selbst hält, keine eigene Meinung vertritt oder ständig kleinlaut beigibt. Stattdessen solltest du deinen Partner wissen lassen, dass er eine starke Frau mit Herz und Verstand an seiner Seite hat, mit der er zusammen ein unschlagbares Team bilden kann.

Wichtig ist dabei aber, dass du nicht nur deinen eigenen Willen durchsetzt. Als Partner seid ihr gleichberechtigt und auch er sollte seine Rolle als Mann, der weiß was er will, ausleben können. Es ist vollkommen okay, sich einfach mal nur an seine Schultern anzulehnen und ihm die Verantwortung abzugeben. Am besten ist ein gesunder Mix aus eigenem Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihn, dass er für euch beide das Richtige entscheidet.

Sei liebevoll

Es ist relativ einfach: Du möchtest eine LIEBESbeziehung? Dann solltest du dich LIEBEvoll verhalten. Ob Zärtlichkeiten austauschen oder einfach nur nette Worte – die Grundlage für eure Beziehung ist, dass ihr euch gegenseitig mit Liebe beschenkt. Du signalisiert deinem Partner damit, dass sein Herz bei dir in guten Händen ist.

Das heißt natürlich nicht, dass du nach seiner Pfeife tanzen sollst und nur zur Befriedigung seiner Sehnsüchte da bist. In welcher Form und wie oft du ihn mit deiner Liebe beschenkst, bestimmst am Ende immer du allein.

Sei offen

Ja, als Single konntest du tun und lassen was du wolltest und deinen Alltag so gestalten, wie es dir gerade gepasst hat. In einer Partnerschaft ist das etwas anders. Auch wenn ihr viele Gemeinsamkeiten habt, so wirst du doch merken, dass du vielleicht die ein oder andere Gewohnheit um- oder abstellen musst, damit das Zusammenleben funktioniert.

Klar solltest du deine festen Prinzipien haben. Aber gerade für die Gestaltung eines gemeinsamen Alltags ist es wichtig, dass du offen und spontan bleibst. Nur so gelingt ein Zusammenleben, das nicht in permanenten Streits um Kleinigkeiten ausartet. Zudem könnt ihr gemeinsam komplett neue Tagesabläufe und Gewohnheiten entwickeln, die dann euer gemeinsames Leben prägen.

Sei selbstständig

Das klassische Rollenbild vom Mann als Ernährer und der abhängigen Frau ist längst überholt. Die meisten Männer wissen es sehr zu schätzen, wenn eine Frau ihr eigenes Leben führt. Für sie ist es viel interessanter, mit einer Frau zusammen zu sein, die spannende Geschichten von ihrer Arbeit erzählt oder die ihn zu einem spaßigen Abend mit ihrer lustigen Freundesclique mitnimmt. Das kommt wesentlich besser an als eine Frau, die ihre eigenen Interessen zurückschraubt und ständig nur „mitmacht“ anstatt das gemeinsame Leben dadurch „mitzugestalten“, dass sie ihr eigenes Leben lebt.

Sei geheimnisvoll

Es ist gut, wenn dein Partner viel über dich weiß, beispielsweise was du magst und was nicht, wie er mit dir umgehen soll und was er in deiner Gegenwart besser bleiben lässt. Außerdem ist es auch für dich von Vorteil, wenn du dein Herz öffnen und ihm alles anvertrauen kannst. Dennoch kann es von Vorteil sein, wenn du auch geheimnisvolle Züge an dir hast. Denn geheimnisvolle Frauen ziehen Männer automatisch an: Unbeantwortete Fragen, deren Antworten herausgefunden werden wollen, sind genauso ein Anziehungsmagnet wie die Fantasien, die sich der Mann in seinen Gedanken ausmalt um seine Antworten zu finden.

So wirkst du geheimnisvoll und weckst seine Neugierde:

  • Wirf ihm als Antwort auf seine Frage vielsagende Blicke oder ein verschmitztes Lächeln zu
  • Nutze mehrdeutige Wörter und Sätze
  • Sei nicht immer verfügbar und mache deine eigenen Termine, bei denen er nicht dabei ist
  • Berichte nicht alles was du erlebst öffentlich, bspw. auf Social Media Kanälen, sondern mache deine Erzählungen zu „exklusiven Informationen“ für ihn

… übrigens, „geheimnisvoll“ kann sich auch in deinem Look äußern: Eine weit geöffnete Bluse ist vielleicht sexy, aber nicht so spannend wie ein dunkles Dekolleté, das nur an bestimmten Stellen ein wenig Haut durchschimmern lässt und die Fantasie anregt.

2.2 Das gewisse Etwas

Zusätzlich zu diesen Verhaltenstipps solltest du dir eines klar machen: Was ist das gewisse Etwas, das dich von den anderen Frauen unterscheidet und das er nur bei dir kriegen kann?

Überlege, was das sein könnte: Was kannst du besser als andere, worum beneiden dich all deine Freundinnen, was liebt er besonders an dir …? Sorge dafür, dass du ihm genau das nicht im Übermaß gibst!

Denn wenn du es sparsam dosierst, kannst du ihm immer wieder vor Augen halten, wie rar diese Besonderheit zu bekommen ist und dass er sie nur bei dir kriegen kann. Das ist ein immenser Bindungsfaktor, den du dir bewusst machen und entsprechend zu Nutze machen solltest.

3. Sex als Mittel, um einen Mann zu binden?

Es gibt Frauen, die glauben dass sie einen Mann dadurch an ihrer Seite halten können, indem sie viel Sex mit ihm haben. Es ist zwar tatsächlich so, dass für die meisten Männer Sex eine sehr große Rolle spielt. Allerdings kann das niemals der alleinige Grund dafür sein, dass sie sich an eine Frau binden.

Wenn im Bett alles stimmt, aber sonst eher keine Verbindung besteht, dann ist das genauso schlecht, wie wenn ihr euch super versteht, aber beim Sex großer Frust herrscht. Sex ist wichtig, aber das alleinige Fokussieren auf Sex ist nicht zielführend für eine ewig haltende Beziehung.

Um einen Mann zu binden ist es daher wichtig, dass du ihm vermittelst: Du bist die Frau, die er ständig an seiner Seite wissen kann – nicht nur im Bett! Mit dir kann er alle Facetten der Liebe erleben. Das solltest du ihn spüren lassen.

Wenn du dagegen all deine Energie ausschließlich in den Faktor Sex steckst, wird er dich auch nur als seine Sex-Partnerin wahrnehmen. Und das kann nicht dein Ziel sein, wenn du ihn binden möchtest – außer du möchtest ihn ebenfalls nur als Sex-Partner.

Sieh es so: Potentielle andere Sex-Partnerinnen finden sich meist leichter, als Menschen, mit denen man eine innige Beziehung aufbauen und führen kann. Letzteres ist also die große Kunst, der du deine Anstrengungen auf jeden Fall auch widmen solltest. Es geht darum, Gefühle wie Verbundenheit und Geborgenheit zwischen euch zu etablieren.

Nun stellst du dir vielleicht die Frage: Ist er womöglich nur wegen dem Sex mit dir zusammen und hat gar kein Interesse an einer richtigen Liebesbeziehung?

Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du das ganz einfach herausfinden:

Bei den nächsten Malen, wenn er mit dir Sex haben will, sagst du, dass du heute nicht möchtest. Die Gründe können banal sein, bspw. dass du gerade nicht in Stimmung bist.

Achte dann genau auf seine Reaktionen:

  • Wendet er sich von dir ab? Bzw. wenn eure Bekanntschaft ganz frisch ist, hört er auf sich zu melden? Dann hat er wohl kein ernsthaftes Interesse an einer Partnerschaft mit dir.
  • Buhlt er dagegen weiter um dich und versucht er dich auch anderweitig als mit Sex glücklich zu machen? Dann scheint ihm viel an einer Beziehung zu liegen!

4. Monogamie und ewige Treue – ist das möglich?

Wir sehen es immer wieder in Hollywood-Filmen oder hören davon in schnulzigen Liedern: Die ewige Liebe! Doch gibt es die überhaupt? Ist es ein realistisches Ziel, wenn man mit jemandem für immer zusammen und sich gegenseitig treu sein möchte?

Durchaus.

Auch wenn es dem aktuellen Zeitgeist widerspricht und es angesichts von offenen Beziehungsmodellen und Phänomenen wie Tinder „ganz normal“ scheint, wenn jeder mehrere, wechselnde Sex- und Liebespartner hat: Viele Menschen sehnen sich nach einer festen Bindung.

Und genau deshalb berühren die eingangs erwähnten Filme und Songs uns emotional so sehr – weil sie unsere Sehnsüchte und Bedürfnisse nach einer solchen Bindung ansprechen.

Manch einer wird kontern, dass Ideen wie ewige Treue aus unserem Moralverständnis rühren und damit lediglich etwas vom Menschen Erfundenes seien. Als Säugetier sind auch wir ein Tier und die meisten Tiere folgen blind ihren Sexualtrieben, wodurch sie meist verschiedene Sexualpartner im Laufe ihres Lebens haben. Demnach seien wir von Natur aus nicht monogam und haben genau wie andere Tiere (Sexual-)Triebe, die sich der Moral widersetzen. Also ist die ewige Liebe mit nur einem Partner etwas unnatürliches – eine bloße Idee des Menschen, die seinen Naturinstinkt unterdrückt?

Wohl kaum:

1. Viele Tiere sind untreu und haben wechselnde Partner, aber es gibt auch treue Tiere wie bspw. Präriewühlmäuse oder Elefanten. Diese suchen sich einmal einen Partner, mit dem sie dann ihr Leben lang zusammen verbringen. Eine unnatürliche, vom Menschen nur erfundene Idee ist die Monogamie also nicht, wird sie doch auch von anderen Naturgeschöpfen gelebt.

2. Ja, wir haben Sexualtriebe. Aber das heißt nicht, dass wir diese mit wechselnden Partner ausleben müssen. Wenn ein Mann, der in einer Beziehung ist, lieber mit anderen Frauen ins Bett geht, dann fehlt ihm etwas in seiner Beziehung. Warum also nicht an der Beziehung arbeiten, anstatt es sich einfach zu machen und sich mit Tieren vergleichen, die ihren Trieben blind folgen? Wir haben, anders als so manches Tier, die Möglichkeit, unsere Triebe zu kontrollieren und uns Prioritäten im Leben zu setzen.

3. Selbst wenn moralische Glaubenssätze aus den Gedanken von Menschen entsprungen sind und unser Liebesleben gesellschaftlich beeinflusst wird: Moralisch zu handeln, muss nichts schlechtes sein. Und dass unser ganzes Leben von klein auf gesellschaftlich geprägt wird, ist weder überraschend noch zwangsläufig verwerflich. Entscheidend ist doch vielmehr, dass in dieser Gesellschaft alle Liebesformen akzeptiert werden – Sexaffäre, offene Beziehung, homosexuelle Ehe … aber eben auch die monogame Liebesbeziehung.

Empfehlenswert zu diesem Thema:

Sue Johnson, eine der bekanntesten Paartherapeutinnen in den USA, zeigt in ihrem Buch Liebe macht Sinn: Revolutionäre neue Erkenntnisse über das, was Paare zusammenhält*, dass eine dauerhafte, innige Beziehung möglich ist. Auf unterhaltsame und zugleich tiefgründige Weise wird hier erklärt, wie die ewige Liebe realisiert werden kann.
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